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Steuern sparen beim Umzug: So funktioniert es!

Doppelte Miete, Makler, Möbelpacker, Transporter und Verpackungsmaterial – bei einem Umzug entstehen sehr schnell hohe Kosten. Allerdings kann ein Teil davon steuerlich abgesetzt werden, dies wissen nicht alle oder unterschätzen das Einsparungspotenzial deutlich.

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Beruflicher Umzug: Steuern ganz leicht sparen

Wenn es sich um einen beruflichen Umzug handelt, dann kann besonders viel abgesetzt werden. Das Finanzamt setzt für Arbeitnehmer pauschal 1.000 Euro Werbungskosten an. Sollte man einschätzen, dass die Jobkosten mitsamt Umzugskosten höher liegen werden, können die Ausgaben aber auch einzeln angegeben werden.

Welche Umzugskosten können geltend gemacht werden?

Es gibt eine ganze Reihe an Umzugskosten, welche in der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Wir listen die Positionen auf, welche Steuerberater öffentlich mitteilen. Sicherlich gibt es darüber hinaus aber noch weitere Einsparungspotenziale, die sollen mit einem eigenen Steuerberater oder einem Verein für die Lohnsteuerhilfe ermittelt werden.

Die Steuerlast kann erheblich gesenkt werden, wenn die Umzugskosten geltend gemacht werden. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um bei einem Privatumzug einiges zu sparen. Im Folgenden gehen wir daraus ein, welche Kosten genau gespart werden können, welche Leistungen beim Finanzamt angegeben werden können und mit welchen Pauschalen zu rechnen ist.

Autor: Manuel
Position: Content Manager
Aktualisiert: 28.11.2021

Inhaltsverzeichnis:

Wohnungssuche

Bei der Wohnungssuche entstehen auch Kosten, so zum Beispiel bei den Fahrten zur Besichtigung, Inserate, Maklergebühren und vielem mehr. Geltend gemacht werden können bis zu zwei Reisen zum neuen Ort zuzüglich Verpflegung und Hotel. Bei der Suche zu zweit zählt aber nur eine Reise und das Finanzamt erkennt lediglich bis zu zwei Reisetage an. Die Fahrtkosten können auch angesetzt werden in Höhe des günstigsten Tickets des ÖPNV.

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Fahrt- und Transportkosten

Am Tag des Umzugs können die tatsächlichen Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel abgesetzt werden beziehungsweise bei einer Autofahrt jeweils 30 Cent pro Kilometer. Bei Transportkosten zählen die Ausgaben für den Transport von Hausrat und Möbeln, wenn der Transporter gemietet wurde oder durch ein Umzugsunternehmen in Auftrag gegeben wurde.

Verpflegung beim Umzug

Das Finanzamt erkennt eine Verpflegungspauschale pro beteiligte Person an, welche mit umzieht. Seit 2020 liegt diese Pauschale bei 28 Euro, zudem zählen aber auch Hotelkosten, sofern eine Übernachtung in der neuen Bleibe noch nicht möglich ist.

Doppelte Mietzahlungen

Für den Zeitraum zwischen Kündigungs- und Umzugstag wird die anteilige Miete der neuen Wohnung abgerechnet. Für die alten Räumlichkeiten zählt die Miete zwischen Auszugstag und Ende der Kündigungsfrist. Sollte es einen Streit mit dem alten Vermieter geben, dann können Anwalts- und Prozesskosten ebenfalls geltend gemacht werden.

Umzug wegen Krankheit

Sollte ein Umzug aufgrund von Krankheit geschehen müssen, dann ist dies sicherlich eine Herausforderung. Die Steuerlast kann daher in Bezug auf Wohnungssuche, doppelte Miete und Transport ebenfalls gesenkt werden. Es muss aber begründet werden, weshalb der Umzug krankheitsbedingt, notwendig ist. Hier entscheidet das Finanzamt nach Einzelfall. Für gewöhnlich wird akzeptiert, wenn die neue Bleibe beispielsweise über eine gehbehinderte Treppe oder ein Aufzug verfügt.

Steuerbelastung senken bei Privatumzug möglich?

Die Steuerbelastung kann auch bei einem Privatumzug gesenkt werden, hier können die Kosten für Möbeltransport als haushaltsnahe Dienstleistung eingetragen werden. Die Kosten für die Möbelmontagewerden als Handwerkerkosten angegeben. In diesem Fall ist es aber wichtig, dass die Handwerker eine Rechnung ausstellen und der Betrag via Überweisung bezahlt wurde.

Eigenanteil wird am Einkommen bemessen

Der Umzug ist aber nicht „kostenlos“ möglich, denn es ist ein Eigenanteil notwendig. Die zumutbare Belastung wird anhand des Einkommens ermittelt. Sollten die Ausgaben diesen Anteil überschreiten, dann können diese Aufwendungen als „außergewöhnliche Belastungen“ geltend gemacht werden.

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